Dienstag, 21. Oktober 2014

Reiseerinnerungen (III)

Im Schlosspark von Glienicke bieten sich nach den Regeln des
englischen Landschaftsgartens immer wieder neue Blickachsen.
Fotos: Friedrich Lehmkühler

Verstreute Einzelbeete wie diese regten zu Überlegungen an, ob sich
ähnliche Blickfänge im Hofgartenpark anlegen lassen.

Ein andere Blickachse hin zur Großen Neugierde, einem Pavillon
mit guter Aussicht auf die Havel und auf Potsdam.

An der Großen Neugierde, doch war die Aussicht wegen diesigen
Regenwetters an diesem Tage schlecht.

Immerhin reichte es, die nahe Glienicker Brücke zu erspähen, einen
der historischen Brennpunkte des Kalten Krieges, an deren Grenzlinie
in der Brückenmitte Ost und West ertappte Spione austauschten.

Schlusspunkt in Glienicke war der Klosterhof im Schlosspark,
wie alles hier eine künstliche Inszenierung des 19. Jahrhunderts.

Montag, 20. Oktober 2014

Reiseerinnerungen (II)

Schloss Glienicke und sein Park im Stil eines Englischen Gartens
war eines der Hauptziele der Wertheimer Reisegruppe.
Fotos: Friedrich Lehmkühler

Im Innenhof des von Karl Friedrich Schinkel für den Prinzen Carl
von Preußen umgestalteten Schlosses.

Die andere Seite des Innenhofes.



Kaminsims mit Vasen im Innern des Schlosses.


Die Löwenfontäne an der Südseite des Schlossgartens.

Die Wertheimer Gruppe bei der Führung durch den Park.



Sonntag, 19. Oktober 2014

Reiseerinnerungen (I)

Drei Tage waren Mitglieder des Förderkreises und Gäste im September im Reich der Schlösser und Gärten rund um Potsdam und Berlin unterwegs, um Einblicke zu gewinnen, von denen auch das Schlösschen im Hofgarten profitieren könnte. Eindrücke von dieser Fahrt, an deren Ende der Förderkreis vier neue Mitglieder gewann, sollen einige Fotografien in Erinnerung rufen.

Er zählt die Häupter seiner Lieben: Reiseleiter Dr. Jörg
Paczkowski. --- Fotos: Friedrich Lehmkühler

Erstes Ziel unterwegs: Schloss Delitzsch mit seinem Park.

Am Stadtrand von Potsdam liegt Ferch am Schwielowsee mit dem Museum
der Havelländischen Malerkolonie, die einst hier existierte. Auch Maler der
Berliner Secession kamen nach Ferch, um hier zu arbeiten.

Klein, aber fein und insoweit dem Schlösschen im Hofgarten nicht
unähnlich ist das Museum in Ferch, das gerade eine Sonderausstellung
über Theo von Brockhusen zeigte, durch die Carola Pauly führte, die
Vorsitzende des Fördervereins des Museums.


Die denkmalgeschützte Fischerkirche von Ferch ist eine typische
Vertreterin der märkischen Predigerkirchen des 17. Jahrhunderts.

Der Taufengel, der von der Decke des Kirchenraumes herabgelassen
werden kann, ist in Ferch - eine Seltenheit - noch original erhalten.

Samstag, 18. Oktober 2014

Kommt Obstgarten im Mainvorland?

Fünf Lovis-Corinth-Grafiken aus dem Zyklus "Die Sündfluth" erwarb der Förderverein
zu Ehren von Dr. Jörg Paczkowski (Mitte) und legte sie der Schlösschen-Stiftung zu.
Vorsitzender Heiko Albrecht (links) und sein Stellvertreter, Oberbürgermeister Stefan
Mikulicz, überreichten die wertvollen Originale.  --- Fotos: Friedrich Lehmkühler
Heiko Albrecht bleibt zwei weitere Jahre Vorsitzender des Förderkreises Schlösschen im Hofgarten. Eine besondere Ehrung und die Neuwahlen des gesamten Vorstandes standen am Freitagabend im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Vereins im Modersohnsaal des Grafschaftsmuseums.

Als zentralen Punkt für die weitere Verbesserung des Umfeldes des Schlösschens regte Heiko Albrecht an, das Mainvorland unterhalb des Parks durch eine bereits 2008 schon einmal ins Auge gefasste strukturierte Bepflanzung mit Obstbäumen aufzuwerten, die Sichtachsen zum Fluss schafft und betont.

Für Museumsdirektor Dr. Jörg Paczkowski, der bei der nächsten Hauptversammlung nicht mehr berufstätig sein wird, hatte der Förderkreisvorstand sich eine besondere Ehrung einfallen lassen. Heiko Albrecht würdigte zunächst Wissen, Schaffenskraft, Verbundenheit mit Wertheim,  Engagement sowie Vernetzung in der deutschsprachigen Kunst- und Kulturszene des Museumsleiters, ohne dessen unermüdlichen Einsatz das ganze Projekt Schlösschen von Anfang an nicht denkbar gewesen sei. "Wir bitten alle Verantwortlichen und Entscheidungsträger, eine tragfähige Basis für ein weiteres Miteinander in der Zukunft zu schaffen. Das Schlösschen und die Kulturszene in Wertheim können und dürfen auf die herausragenden Kenntnisse und Kompetenzen von Jörg Paczkowski nicht verzichten", sagte Albrecht.

Der Vorstand hatte im Vorfeld beschlossen, aus diesem Anlass fünf Grafiken aus dem Zyklus "Die Sündfluth" von Lovis Corinth, die bereits als Leihgaben im Schlösschen zu sehen waren, zu erwerben, mit einer Widmung für die Verdienste Paczkowskis zu versehen und sie der Stiftung Schlösschen im Hofgarten zuzulegen.

Bei den Neuwahlen wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewählt; Vorsitzender: Heiko Albrecht, Stellvertreter: Oberbürgermeister Stefan Mikulicz, Kassier: Bürgermeister Wolfgang Stein, Schriftführer: Dr. Jörg Paczkowski, Beisitzer: Dr. Andrea Braun, Dr. Joachim Camerer, Dr. Benno Lehmann, Friedrich Lehmkühler, Wolfgang Schuller und Dr. Norbert Stallkamp.

Ein Dankeschön von Herzen: Heiko Albrecht drückt seinem Freund und
Mitstreiter Dr. Jörg Paczkowski bei der Mitgliederversammlung die Hand.

Donnerstag, 25. September 2014

Preußische Impressionen

Ein Teil der Reisegruppe des Förderkreises im Schloss Glienicke
im Berliner Westen; links Förderkreisvorsitzender Heiko Albrecht.
Fotos (2): Friedrich Lehmkühler
Um Anregungen und Ideen zu sammeln für die Weiterentwicklung des Parks im Hofgarten, des Museums im Schlösschen und die stärkere Verankerung des Vereins in der Bürgerschaft, führte die Jahresfahrt des Förderkreises Schlösschen im Hofgarten am Wochenende in die einmalige Welterbe-Landschaft der Schlösser, Parks und Seen bei Potsdam und in die Umgebung Berlins.

Unter der Leitung von Museumsdirektor Dr. Jörg Paczkowski, dessen Fahrten seit Jahrzehnten als hoch attraktiv bekannt sind  und der wiederum ein anspruchsvolles und ergiebiges Programm ausgearbeitet hatte, gewannen die Teilnehmer Eindrücke und Einblicke, die den Augen des Alleinreisenden wohl meist verschlossen bleiben.

Förderkreisvorsitzender Heiko Albrecht stellte während der Rückfahrt mit Freude fest, dass mehrere Fahrtteilnehmer, die noch nicht Mitglieder des Förderkreises waren, ihren Beitritt zugesagt hätten.

Der größte Teil der Reisegruppe im Park des Schlosses Glienicke in Berlin:
im hellen Anorak der Reiseleiter, Museumsdirektor Dr. Jörg Paczkowski.

Donnerstag, 18. September 2014

Herausputzen für Saison 2015

Bei einem Spaziergang im Park des Hofgartenschlösschens stört
das Baugerüst kaum die wunderschöne Anmutung des Ensembles.
Fotos (4): Friedrich Lehmkühler
Mit dem bevorstehenden Ende der aktuellen Sanierungsarbeiten an den historischen Fenstern und dem Verputz des Schlösschens geht unser Museum nach der vorzeitigen Schließung Anfang August nun in den Herbst. Fliegenkot und Feuchtigkeit hatten dem Äußeren des Gebäudes so zugesetzt, dass Handeln unumgänglich geworden war.

Nach Angaben von Architekt Michael Bannwarth soll die laufende Renovierung bis zum Beginn der Winterpause im Oktober abgeschlossen sein. Neben einer gründlichen Überarbeitung der historischen Fensterrahmen des Gartensaals stehen auch kleinere Reparaturen am Außenputz und am Sockel an. Mit 42'000 Euro ist die Maßnahme nicht billig, was vor allem dem notwendigen Gerüst geschuldet ist.

Im Hintergrund haben unterdessen bereits die Vorarbeiten für das Programm des kommenden Jahres 2015 begonnen, für das eine ungekürzte Saison zu erwarten ist, auf die sich alle schon freuen.

Erst aus der Nähe sieht man genauer, warum das Haus seit Anfang
August geschlossen ist.
Die Westseite des Gartensaals wird in wenigen Wochen wieder
von ihrem Gerüst befreit werden.
Die Sanierungsarbeiten am Schlösschen bedeuten allerdings keinen
Stillstand bei den Kunstausstellungen, wie das Hinweisschild an
der Eingangstür des Schlösschens zeigt.

Freitag, 15. August 2014

Park und Café bleiben geöffnet

Wegen dringender Sanierungsarbeiten, die nur bei bestimmten Außentemperaturen ausgeführt werden können, ist das Museum im Schlösschen, wie bereits im Frühjahr angekündigt, seit dem Ende der Heinrich-Zille-Ausstellung am 3. August geschlossen.

Der vier Hektar große Park im Stil eines englischen Landschaftsparks mit Schlösschen, Grabkapelle und Rundtempel sowie das Café Sahnehäubchen im historischen Gärtnerhaus sind weiterhin geöffnet. Die Winterpause des Cafés beginnt etwa Mitte Dezember. Die genauen Öffnungszeiten sind auf der Webseite des Cafés verzeichnet.